Laufschmiede

Im Feudalismus in einem Dorf ohne eigenen Schmiede gelegene Schmiedewerkstatt, die von einem Setz- oder Wohnschmied aus einer benachbarten Stadt oder Gemeinde ein- oder zweimal wöchentlich mitbetrieben wurde. Sie konnte gewöhnlich erst nach Einführung der Gewerbefreiheit Anfang des 19. Jahrhundert in eine Wohnschmiede umgewandelt werden.
Quelle:
Die Dörfer in Berlin
Hans-Joachim Rach