vor 570 Jahren am 04.03.1449

Kurfürst Friedrich II. (genannt Eisenzahn belehnt die Brüder Andreas, Sebastian und Nicolaus Schulze zu Weißensee mit dem Amt des Lehnschulzen.



Kurfürst Friedrich II. (genannt Eisenzahn, Regierungszeit 1440 bis 1470) belehnt die Brüder Andreas, Sebastian und Nicolaus Schulze zu Weißensee (original: Weißensehe) mit dem Amt des Lehnschulzen. Sie sind im Dorf ansässig und verwalten nunmehr die Rechte des Landesherren in Weißensee. Aus der Belehnung an drei Personen kann auf eine stattliche Schutißei, das örtliche Amt des Grundherren, mit allerhand Einnahmen aus Rechtsgeschäften und anderen Verwaltungspflichten geschlossen werden. In der Belehnungsurkunde finden sich neben den Schulzen auch die ältesten überlieferten Namen von Bauern und Kossäten in Weißensee. Sie lauten Simon Borcherd, Michael Schumann, Peter Wilke, Nicolaus Schönwald, Marcus Hun (oder Haun?), Matthäus Wernicke, Die Schiltynn (lies: Witwe Schulzen).

Kurfürst Friedrich II. (genannt Eisenzahn belehnt die Brüder Andreas, Sebastian und Nicolaus Schulze zu Weißensee mit dem Amt des Lehnschulzen.