vor 242 Jahren am 21.07.1776

Der russische Großfürst und spätere Zar Paul Petrowicz speist mit Gefolge in Weißensee



Der russische Großfürst und spätere Zar Paul Petrowicz (Paul I., Regierungszeit 1796 bis 1801), erster Sohn von Katharina der Großen (Regierungszeit 1762 bis 1796) und wahrscheinlich ihrem Zeitgeliebten Sergeij Saltykow, speist mit Gefolge in Weißensee, bevor er nach Berlin zum Staatsbesuch bei König Friedrich II. (Regierungszeit 1740 bis 1786) weiterreist. Dem Fürst zu Ehren werden im Dorf ein Obelisk Ehrenpforte errichtet. Zarin Katharina und mit ihr die Mächtigen Rußlands haben Paul Petrowicz ungeachtet der Abstammung als legitimen Nachfolger für den Zarenthron anerkannt. Bei den Aufbauten im Dorf denke man an einen pyramidenförmigen, sich nach oben verjüngenden Holzbau, der mit Wappen, Krone und Inschrift verziert ist. Das Ereignis vor den Toren Ber1ins findet im Kreis Niederbamim und darüber hinaus größtre Beachtung. Die bei Schwiebus geborene und seit 1760 in Berlin wohnende ehemalige Kuhhirtin, die Volksdichterin. Anna-Luise Karsch, reimt über den außerordentlich hohen Besuche die Verse: Gegenden im Weißensee, ihr Najaden an der Spree, seid gefühlvoll, seid entzückt, weil euch Petrowicz erblickt. (Auszug).

Der russische Großfürst und spätere Zar Paul Petrowicz speist mit Gefolge in Weißensee