Et hat jeder selbst inne Hand, sich um seine Ruf zu bringen

 

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, denkt Schröderchen nich so wie jeder Arbeetnehmer! Mit 61 will „Mann“ sich ja noch nicht aufs Altenteil setzen. Schließlich solln wa ja alle bis 67 maloochen. Ween wundert's, sachte man nich schon immer das der Mann „der Jenosse der Bosse“ sei. Für mich is der Mann nur konsequent und dat brauch jetzt Deutschland. Freier Kapitalismus, für freie Bürjer. Is dit Schlecht wenn der Mann zuerst deutsche und dann russische Interesse vertritt. So rechnet sich dat wenichsten für een deutschen Bürjer. Putin, bekennender Fan von Schröderchen, denkt sich dabei bestimmt, dat sein Kanderdat, vermittelnt im Streit mit de Ostseeanrainer den Bau der Pipeline durch de Ostsee so richtich vorantreiben kann. Nischt jeht über eene richte Männerfreundschaft und Tradition verpflichtet z.B. Kohl und Jelzin. Wie sacht aber Herr Wulf „et jibt Dinge de macht man nich“ dazu. Obwohl ooch een Herr Straus für sein 2 Milliarden Kredit an ne anjeblichen demokratischen „DDR“ nur 1% Vermitlungsgebühr bekommen hat. Ooch een Herr Friedmann darf öffentlich über das angebliche Fehlverhalten urteilen in na Glotze. Ach dat Jezetere versiegt ja sowieso bald wieder in de Wurschtblätter janz schnell. Jut jebrüllt Moralapostel, früher ham wa Löwe dazu jesacht. Nun soll eener noch wat sagen dat et um dit Jas jeht, nee nee ooch immer schon um de Kohle wenn et um Wärme jeht. Et bleibt een „aber“ und dieses ist tatsächlich für mich mit .... Jeschmack besetzt. Wie dat Jemeckere um Nebenvadienste von Politikern, wo bis heute immer noch nischt jerejelt is. Na dann.... Ick meen ja man bloß.

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Kanzlerdämmerung

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde wir ham ne Große Koalition. Da stellt sich die Frage: ist dit der jroße Wurf oder wida nur Murks? Icke gloobe dat wa dit Thema wida verfehlt ham, aber dat macht de Zeit danach ville interessanter! Zuerst ham se de Posten jeschachert, erst dann jing et um de Inhalte. Ejal ob mit de Person ooch jenau diese Erjebnisse durchzusetzen is. Eene Jestaltungskoalition solltet ihr sein, dit wollte der Wähler. Denn de Probleme müssen jestaltet und nich nur verwaltet werden. Wo is`n de Idee der jroßen Koalition? In eener großen Koalition wollen ooch Bund, Länder und Jemeinden jehört werden, nur so sind Veränderungen im Land zu schaffen besonders wenns um de Mäuse jeht. Und wat macht da? Von de Wahlversprechen sich erst mal sich lösen, dit is wie Weihnachten und Weihnachten jibt es ja immer Tauschjeschäfte unterm Koalitiontisch, entschuldjung quatsch Ladentisch wollte icke sagen. Jetzt jeht dit deutsche Volk weiter, wie seid Jahren, zum Zahnarzt und läst sich schmerzlich behandeln, bloß passieren tut nischt. Nadann weiter so oder jibt dit bei Euch een Zahnarzt der uns den farotteten Zahn Sozialjerecht zieht und dit allet wat nich mehr zuhalten is, damit waa keen Schmerz mehr fühlen. Icke sach euch da Oben, icke spüre ja ooch de „ Tyrannei der Mehrheit“ in meener Familie, wat jehorchen dit kommt janischte in Frage. Nee, meene Molle lasse ick mir nich fabieten, ihr schlirft lieba Schampus.
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

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Deutschland eilich Vaterland

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde ooch Katerideen haben eenen Sinn, ooch wenn se nich vom Affen jebissen worden sind. Warum soll een Auswertjer in Zoo jehn, Blödsinn, een Affentanz kann er ooch im Reichstach bewundern. Der wird dort wesentlich besser uffjeführt wie de billije Kopie im Zoo oder Tierpark........
Z.B. Stoiberchen lagen de Ossis, in Berlin, schwer uff de Kaldaunen weil se ihn nich fastehn und er zooch sich lieba hinter den beliebten Weiswurscht-Äquator zurück. Dabei benahm er sich wie een Fisch der Blasen blubberte wie faarückte, um dann doch bloß unter zu jehn. Da in Bayern issa unter Freunden und fühlt sich wohl. Z.B. beim ehemalijen CSU-Jeneralsekretär Otto Wiesheu der mit 1,75 Promillechen im Blut een Mensch tot fuhr und damit den Grundstein für den Faaeen „Trunkenheit am christlich-sozialen Steuer e.V.“, dem fille seiner Parteikollejen beitraten, leechte. Als Dank für de unermütlichen Fadienste machte Edmundo ihn später zum bayrischen Verkehrsminister. Kerle wie Bäume werden wohl jebraut in Bayern. Icke hab da mal jehört, dat der jesamt Deutschen Wald ooch nich so jesund sein soll. Eejal wat man über ihm quatscht, dit Mannsbild jibt es ja janich mehr, dit is nur noch der Lärm der um Ihm jemacht wird. Wenigsten der Papst, een Bayer, hat den Weech nach janzoben jeschaft ! Stoiberchen, sieste dit jet doch! Denke immer an Doris Day und ihren Schönen Titel „kae the ra, the ra“. Jetzt biste im Bayern immer noch Ministerpräsident, denke dran im ABM Projekten wurde schon manch een Deutscher glücklich uff de Arbeitslosigkeit vorbereitet. Wat sacht uns dat aber, schön dat dit so is! Parteien sind keen Selbstzweck. Nur bei de Wirtschaft reichts dann nur noch für eene höfliche Aufmerksamkeit. Na wat solls.
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

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Popolisten

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde heut machen wa mal richtich druck, wir kritzeln etwas Schwarz uff weiß! Vor der Wahl und jetzt ooch noch höre icke immer vom Kann die dat Frau Merkel. Dat se dit Spiel „Reise nach Jerusalem“ jenauso jerne mit Bejeisterung Spielt wie icke in meener Kindheet freut mich. Dat dit ooch bei de anderen Parteien soo beliebt is, muß wohl mit de alten juten Zeiten zu tun ham, wo noch ne Volkspartei de Meenung det Volkes vertrat und nich von irjentwelchen Lobbyisten. Wie komme icke druff, na wer keenen Stuhl hat fliecht raus, spieln de Politiker zu Zeet. Noch mehr frage icke mich, warum sovielle Spielmacher in irjent een „Kompetenzteam“ ejal von welcher Partei verbrannt werden. Schwachsinn läst jrüßen, sovielle zum Thema „icke will Deutschland dienen“. Oder spieln doch de Lobbyisten dit Spiel und de Marionetten durften wa wählen? Dit erinnert mich wiederum an een Jesäßteil, waat ja bekanntlicher Weise zwee Hälften hat, so wie ne jut funksunierende Demokratie ja ooch mindestens zwee unterschiedliche Lager (Parteien) hat. Und de Wählen sind jenau dit wat da in der Mitte liecht. Da hät icke noch een Vorschlach an de Politiker! Wat haltet Ihr davon, dat wa ooch unsere Fahne een bischchen de Zeiten anpassen. Wie wäre dit? Schwarz, Rot mit na joldjelben Banane in na Mitte druff. Jut det wird wohl nich jans so schlimme werden, denn da jibt et ja noch jottseidank Menschen de im Bundestach sich rumlümmeln und ooch noch heute dran jloben wat se selber schwatzen. Dit sind die, die ihr alle kennt! Denn Schulze, Müller, Lehmann, Schmidt machen nich allen Scheissdreck mit!
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

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Vorspiel zum Wahlkampf 2007?

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, au fein, 2-4Jahre Wahlkampf oder doch wir dienem dem Volk? Et kommt jetzt druff an, wo man sich eenijen kann und nich wat man sich Wünscht. Hoffentlich wird nich zur Jeschäftsgrundlaje die Zertfleeschung dit anderen Partners. Jerechte ausjewogene Beschlüsse können im keenem Land wo de Lobbyisten jesellschaftlich anerkannt sind, durchjesetzt werden. Da ham wa se die kurzfristije Korrektur an den Wahlprogramm der CDU. 51% zu 45% is dit Wahlprogramm vom wähler abjelehnt worden. Wat war falsch daran? Eene Verabschiedung vom Programm is Betruch jejenüber den Wähler bevor eene Analyse erstellt is. Es jet doch zurzeit nur um jefühlte Dinge! Opportunismus is und war für Deutschland noch nie jut jewesen. Ihr Partner, schaut uff Herrn Steinbrück und Koch, de ham sich ja schon mal probiert. Juter Rat vom Wähler: „Fraacht se mal ob dit nich doch jeet“! Sonst wird Merkel dit Wahlprogramm eener SPD durchsetzen sollen. Und ob man mit dem Wahlprogramm wat man hatte in zwee bis vier Jahren nochmals antreten kann is frachlich. Besonders weil de CSU heut schon nich mehr dazu steht wie z.B: Kopfpauschale oder Steuerstufenmodell. Merkel hat de Windkrafträder zu eener Lachnummer im Wahlkampf jemacht. Hoffentlich wird jetzt nich nur Wind jemacht und Mann oder Frau könnten se jetzt jebrauchen. Hoffentlich hat dit Wahlerjebnis eenen Erziehungseffekt, dat Reformen handwerklich jut umjesetzt werden müssen. Eene jroße Koalition wird nich jewählt sondern die bekommt man! Eene Rejirung der Vanumpft is jefracht! De PDS lebt davon, dat es Probleme in unserem Land jibt. Dit eenzije wat icke jetzt schon sehe is nach dieser Legislaturperiode, dat eene völlich neue Definition von bürjerlichen Lajern jeben wird.
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

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The show mast go on, Baby ……..
(Lio Sair ist hier nich jemeent)
oder die Geschichte der Begierde

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, der Held des Rückzuchs hat den Weech frei jemacht und wenn`s hart wirt dann jewinnen ja bekanntlicherweise immer de Starken. Münti is nach alter Tradition der Jewerkschaften in seine Partei und verkündete: „Wir ham jekämpft aber unser jeliebter Gerdi war nich mehr zu halten“. Dit eenhalten von Rejeln, dit wurde richtich zelebriert! Na seht da, jet doch! Die fantastischen Vier stiegen von ihren selbst erbauten hohen Turm herab und sangen nich mehr dit Lied „he is es dieda, he is es der da ......“, se wissen jetzt wer wat is. Liebe Anji atme ein, atme aus den da komste nich so schnell mehr raus. Dit Wählervolk hat nich uff Vorrat und Verdacht jewählt, sondern uff de zukünftje Verwertbarkeit (Hamsterprinzip) hamse jesetzt. Ihr habt aber daraus zuerst mal eene Frage des Preises jemacht, de Politjrößen spielten dit „unjeliebte“ Drama Kanzleramt. Wie sachten se danach: „Wir haben eene stabili Rejierung jeschaffen“, jut dit gloobe ick ooch, nur hoffe ick dat dit nich so wie bei IKEA is. Icke gloobe dat de Leute ihr Jeld lieber zur Tanke bringen, als in een Koofhaus dit Ware anbietet wo bei kleensten Remplern gleich ne Delle zu sehen is. Achte unbedingt daruff, dat nich nur Arbeitsplätze jestrichen werden, sonst streicht der Wähler dir und euch ooch de Butter uff de Bemme, de wa alle mal hatten. Inhaltlich stimms, persönlich stimms, de CDU is nach links und SPD nach rechts jerückt, also in ne Mitte. Vielle de Presse jesacht habter, aber nischte verraten. Vielleich een Rezept wat dit Rejieren leichter macht wenn nich allet vorher zerredet wird. Anji, kleener Hinweis: Oft wird nich zurück jetreten aber dafür beschädigt, ick meene alle deine jetzijen Partner........ 35,2% erreicht, statt jewollten 42% wollen noch erklärt werden! Anji vielleicht is de Vogelgrippe schon in Deutschland und wa hams nur noch nich mitjekricht. Wie grölte de Sängerbarden von PUR so schön: “Auf ins Abenteuerland, der Eintritt kostet den Verstand“. Ihr werds schon schaffen.
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

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Stoff aus dem de Träume sind

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, von de Litfasssäulen jlotzen uns zur Zeit nett aussehende Frauen an. Wat musste ick da erfahren, de Bildzeitung und C & A haben een Herz für de Männer und Frauen. Bild hat eene eijene Dessouskollektion rausjebracht, C & A verkooft se. Passt jut, erst wird de Gier nach Fleisch jeweckt und dann verkooft ein Laden der im Volksmund C harme & A nmut heest, nur in Dahlem hörte ick da etwat anderet. Böse Zungen meenten dazu Charakterliche Armut. Beede wollen, dit de Frauen sich ooch unter ihre Bluse und Hose wohl fühlen und fals mal een Mann wat auspacken will, so soll er sich ooch erfreuen mit der Partnerin zusammen. Janz unjewohn bei dieser Jazette, wo doch sonst „Kurven“ mit Sprüchen jezeicht werden die een Niveau ham wat wohl fast alle anspricht und een Steckdosen Karibik Tatsch vermittelt. Ick fin ja ooch dat de Nackedeis, durch Ihr Bild in der Zeitung, ihre Unabhängigkeit und ein selbstbewusstes Leben ausdrücken. De Eijenkreation von Dessous is wirklich eene jute Idee, ebend een Stoff der für Träume toocht. Stoff, ooch wen er noch so jering uff de Haut sitzt, macht interessan .......... Danke Bild für soviel Frauen angergemengt.
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Als Tiejer jestartet und als Papiertiejer jelandet!

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, e s lebt sich besser mit Provokationen, wie mit eenem falschen Menschenbild. Jetzt is für de Politiker de saure Jurkenzeit. 10 Tage nach de Wahl, da wo nur jetrommelt und jedroht und persönliches vorjeschoben wurde, is ebend 10 Tage nach de Wahl. So hab icke meen Partner nich jefunden, de Petra hät nich mal mit een schiefen Blick uff mich jeglotzt. Dit Ritual zeijen eijentlich nur de Jören wenn se bocken. Jetzt muss nich politische Unterhaltung sondern politische Führung jeboten werden und dit ooch noch den janzen Tach. Ick jeb ja zu, dit is een verwirrendes Wahlerjebnis aber für de Politiker een jerechtes. Wat vorher vajessen wurde muss jetzt mit erledicht werden, irjendwie blöd jelofen. Dit Leitmotiv der Jesellschaft is doch Jeits is jeij, nur mich darf er nich treffen. Uff arbeet muss icke manchmal Fragen beantworten, da war eene nette Frau aus Passau de wissen wollte, warum de Linke hier so groß sind, obwohl doch jenuch Leid von se ausjejangen is. Icke daruff, dit Kurzzeitjedächnis, welches meente se, dit womit wa allet verjessen und dafür unseren Jlauben bemühen. Det kommt oft bei Angst-, Panik- und nich jebraucht Jefühl vor. Na dann packts an und nich wie de verängstigte Jöhre pfeifend durchen Wald.
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

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Sie hatten die Wahl – jetzt haben sie erst mal wieder zu hören.

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, ein verwirrendes Wahlerjebnis aber een jerechtes for de Parteien. Wat hamwa nich allet jehört in den Tagen des Wahlkrampfs wie und wat se nich allet machen wollen. Nur de Angst des kleenen Mannes hat man nich jesehn (Wirklich!? Oder war da mal wieda Überheblichkeit im Spiel). Z.B.: hat der werte Herr Kirchhof nich nur revolutionäre Ideen zu den Steuern, nee ooch dat dee Jören wählen jehen sollten, wie er in eenem Interview so meente. Dat soll wohl der demokratische Ausgleich sein, weil de Jören bei der Auswahl ihrer Eltern nich jefracht wurden. Vielleicht hat een Beckenbauer so ooch mal de Chanse Bundeskanzler zu werden.

Wir hatten diesmal ooch noch eene Flut vor der Wahl, dee nich janz so verheerend war, aber mit der Schlammschlacht een paar Tage vor der Wahl hat es dann doch noch jeklapt.

Wat haben de Demoskopen nich vor der Wahl allet jefracht und so dee so jenannte Stimmung ermittelt. Nur Pech hamse jehabt dat jenau diese Menschen am Tach der Wahl verhindert waren und nich zur Wahl erschienen sind, oder wie kann man sonst so daneben liejen. Ick beneide se ehrlich um Ihre Jelassenheit. Der Souverän, nach all dem wat im Wahlkrampf so über ihm erjossen wurde, hat jewählt. Er will Veränderungen, die sozial abgesichert werden. Völlich überraschend für mich, in eenem Land wo zwee Subventionsmentalitäten uff eenander stoßen. Also hat de Ich-Jesellschaft sich klar im janzen Land jeäußert, der Wille zu Veränderungen macht da halt. Mit unsäglichem Staunen schauen wir Wähler daruff, wat wa anjerichtet ham. Es jibt nur jefühlte Siejer, wir alle ham verlohren!!! Wat hat det Souverän dabei übersehn, aus meener Sicht, Wahlkampf is eene interessante Zeit, da jibts wat zu jewinnen. Aber vor de Zukunft steht nun mal dee Wahrheit. Icke hoffe nur dat diese Wahl nich wie die Pisa Studie zu unserem Stalingrad wird.

Da sitzt man nun een Tach nach dee Wahl und lernt Dinge kennen wo man nur noch den Kop schüttelt. Keener wees wer Kanzler wird oder noch besser wer darf. Da kommen Worte ins Ohr die sich echt mischucke anhören wie Schwampel. Icke globte zuerst det wäre der neue Freund von Guido Westerwelle, nee nee dit is eene schwarze Ampel also Schwarz, Jelb, Jrün. Dee Anderen sprechen jetzt von eener Jamaika Koalition. Dit is det Resultat, wenn man unsere Volksvertreter zulange unbeaufsichtigt im Sommer in na Karibik Urlaub machen lässt und dee Sonne ihr übriges dazu tut. Det jeet so weet dat der/die Kanzler(in) beim Amtseid bei de Vaeidjung sacht: „so war mir Bob Marley helfe“. Ick hät da ooch noch eene Idee, wat halten se von eener Bananen Koalition, erst Jiftjrün, dann schön Jelb und an Ende Schwarz. Dee Frage is wohl jetzt für de Politiker, wie bringe icke eenen Blinden die Farbenlehre bei. Der Verantwortungsbewussten unter Ihnen sacht sich wohl, ejal wer da mit Lehm jeschmissen hat (natürlich sollte er sich schämem) jetzt denk icke an Deutschland. Dit hat wat ooch mit de Spielrejeln der Achtung des Anderen zu tun.
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

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Die Illusionskünstler Gregor Gysi und Oskar Lafontaine triumphieren.

 

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, wat is det blos für eene verückte Zeit heute, Früher wollten de Konservativen allet bewahren! Heute rufen de linken dat se allet alte bewahren wollen und wer wat verändern will, is jleich een unsoziales menschenverachtendet Unwesen. Wolln wa mal kuggen wat den Zeitjeist dazu bewecht hat so zu sein. Im tiefschwarzen Anzug hatte Horst Köhler sich vor eener erschlafften Nationalflagge postiert und sprach: „Unsere Zukunft und die unserer Kinder stehen auf dem Spiel", So werden andernorts Kriege angekündigt. Wir kündigen so eene Neuwahl an. Er entwarf minutenlang een düstres, furchteinflößendes Bild von de Lage im Land, de staatli­chen Haushalte seien „in eener nie da je­wesenen kritischen Lage", die föderale Ordnung sei „überholt", in Deutschland jebe es zu wenig Jören und zu fille Arbeitslose. „Wir müssen uns im weltweiten, scharfen Wettbewerb behaupten."

Danach bliesen de Polit-Größen der Republik, janz in Köhlers Sinn, munter in de Modernisierungstrompete. Deutsch­land kannte in dieser ernsten Stunde nur Reformer. Als Erster war der Kanzler zu verneh­men. Mit eenem festen Blick äußerster Ent­schlossenheit dankte er für den positiven Bescheid des Staatsoberhauptes, bevor er daranjing, über nur wenige Sätze so oft wie möchlich det Wort „Reformen" zu streuen. Auf Schröder folgte Merkel, live aus Un­terfranken. Die Kanzlerkandidatin beschwor eenmal mehr den Reformbedarf im Land. „Wir dürfen uns nicht abfinden mit fünf Millio­nen Arbeitslosen, mit 40 000 Insolvenzen, mit hoher Staatsverschuldung", sachte se uffjerecht. An ihre eijene Anhängerschaft und wahrscheinlich ooch als Ansporn an sich selbst füchte se hinzu: „Wir können es schaffen". Stoiber blieb da nur de Flucht in die staatsmännische Pose: Er sprach von eener „Gesamtanstrengung det deutschen Vol­kes". Dann jing er wieder hinab ins Bier­zelt. So hörte er nicht mehr, wie ihm Müntefering aus Norderney eifrich beipflichtete: „Dat Land muss erneuert werden." So sind se ebend, in schwerer Stunde rücken de politischen Spitzen, der Berli­ner Republik, zusammen. De Wörter „Re­form" und „Erneuerung" klangen wie Schutzschilde, um jene abzuwehren, die sich dem Status quo verpflichtet haben. Vorsicht, es ist mit persönlicher Heimsuchung durch führende Politiker in der nächsten Zeit zu rechnen. Und da wo se sich alle jefundern haben um ins jleiche Horn zu stoßen, passiert erstmals seit dem Ufftau­chen der Jrünen ooch noch det. Eene neue politische Formation versucht die Kreise derer zu stören. Im Wahldrama 2005 hat det Linksbündnis eine Hoptrolle erobert. De neue Anti-Reform-Allianz, anjeführt von zwee alternden Polit-Stars mit noch immer erstaunlicher rhetorischer Durchschlagskraft, steht vor dem Triumph. Een übellauniger Zeitjeist wird se in den Bundestag wehen, womöglichst als drittstärkste Kraft. Det Duell zwischen dem spät berufenen Reformkanzler und einer Kanzlerkandida­tin, de Ihren eenst so kräftig ausgebildeten Umgestaltungswillen nun eher vor dem Wählern versteckt, wird zusehends von de überraschenden Allianz der Polit-Diven Gysi und Lafontaine überschattet. De Beeden verdanken ihren Triumphzug eener al­lerjischen Abwehrreaktion weiter Teile der Bevölkerung, de sich jegen allet richtet, wat nach Reform riecht. Eene „Relativ­welt" (Angela Merkel) ist entstanden, in der dat Machbare und dat Gebotene auseinander driften. Reformen! Erneuerung! Tiefe Schnitte! Wat jestern noch Erlösungsvokabeln der neuen Zeit zu sein schienen, taugt nur noch, det Publikum zu erschrecken. Auch CDU-Rebell Friedrich Merz spürt de Reserviertheit im Publikum: „Es fehlt überall an Bejeisterung." selbst die Menschen in Krisenjebieten wie Kenia oder dem Kosovo sind um ein Vielfaches optimistischer als de Deutschen. In Deutschland, eener Jesellschaft „jenseits der Not", wird der beispiellose „selektive Luxus" verschwiegen. Wer will schon de Verzichtsforderungen eener Elite noch trauen, die selbst ihre sexuellen Abenteuer in Billiglohnländer wie Tschechien oder Brasilien verlajern, auf Kosten von denen die im Werk malurchen? Was ist zu halten von Unternehmensführern, die andere als Besitzstands wahrer beschimpfen, um dann beim Dinner mit der mutmaßlich nächsten Kanzlerin in aller Ausführlichkeit über een jerade beschlossenes Jesetz zu lamentieren, das se zwingt, ihre Millionenjehälter offen zu lejen? Dit ist der Nährboden, uff dem Populisten wie Lafontaine oder Gysi jedeihet können. Ihre besten Helfer sind die Fernsehbilder der Manager, deren Büros und Villen in diesen Tagen wejen Korruption und Selbstbereicherung durchsucht wer­den. De Basis der Linken, oder wie sie sich zur Zeit nennt, da wird's ja een schwindlich wie oft de ihren Namen ändern, lässt ein Maß an Geschlossenheit erken­nen, von der die Volksparteien nur träu­men können. Die aus de DDR-Staatspartei SED her­vorgegangene PDS erlebt ihren zweiten Frühling. Beim Umbenennungsparteitag der PDS in Berlin hätte selbst der „allseits so beliebte Staatsratsvorsitzende der DDR, Erich Honecker“, seine Freude jehabt. „Die Linke". Drinnen in dem Haus wo eenst de DDR-Volkskammer tachte und dann später die Werktätigen ihre Tanzvergnüjen verlebte (was für eene nähe der Rejierenden zum Souverän), erhoben sich die Delegierten und stimmten die „Internationale" an. Die anjeblich neue Partei is rechts­identisch mit de alten PDS, dit sind de alten Kader, die dit Sagen ham und die Wahlkampfkostenerstattung erhalten wer­den. Dit jedrängele der Möchtegern-Politiker is groß. Vor allem Westlinke, die jahrelang een Schattendasein führten, hof­fen nun auf ihre jroße Stunde. Kaum beachtet von der Öffentlichkeit trafen sich jüngst alle DGB-Landeschefs Ost mit den Fraktionsvorsitzen­den der PDS in Berlin. Der janze Ärger mit uns", erklärte een jutaufgelegter Gysi, hätte de SPD erspart bleiben können, hätte se 1990 weite Teile der SED jeschluckt: „Dann wären wa längst verschwunden." An ihm habe es damals nicht jelegen, jab Lafon­taine zurück. Er habe für die Übernahme vieler SED-Leute plädiert - sich aber nicht durchsetzen können. „Vor allem eines wollten Gysi und Bisky von ihrem neuen Verbündeten wissen: ob denn dauerhaft mit ihm zu rechnen sei? Der größte Unsicherheitsfaktor ist der­zeit der Saarländer Lafontaine, Denn selbst Spitzenfunktionären ist nicht ganz klar, wohin Lafontaine strebt, der sei­ne alte Eitelkeit derzeit mit neuer Selbst­jefälligkeit anreichert. Will er nur Rache an Schröder üben? Oder plant er eene späte­re Vereinjung mit de Nach-Müntefering-SPD, wie enge Jefolgsleute Lafontaines im Saarland jlauben? . Mit dem Zerfall der Männerfreund­schaft Gysi/Lafontaine rechnen fast alle (da können bestimmt schon Wetten abjeschlossen werden), die den ehemalijen Parteiführer und Ministerpräsidenten besser kennen - Die wichtichsten Slogans sind gedichtet und werden wohl schon für den nächsten Wahlkampf ooch erdacht wo jeder seene eijene Suppe kocht, von den Beeden.

So unerschütterlich wie Merkel und Kauder, Schröder und Müntefering sich je­ben, sind se nich. Den Volksparteien is der Schreck von links tief in de Jlieder je­fahren. Se sind derzeit vor allem bemüht, soziale Wärme zu verströmen. Nicht mehr von Härten und Zumutun­gen, von Anstrengungen und Reform­erfordernissen ist de Rede, sondern von eenem „Kinderbonus von monat­lich 50 €“ und „verlässlicher Rente" (CDU/CSU-Regierungsprogramm).

Wie sachte Münti jejen de „Illusio­nisten" von Union, FDP und Linkspartei soll de „Kraft der Vernunft" oder „Vertrauen in Deutschland und die besseren Argumente“ stehen. Dit Publikum reajiert keeneswechs so anjewidert, wie es sich jibt. Stänkern wirkt. Pöbeleien haben ooch in deutschen Wahlkämpfen schon so manches Mal den Erfolch jefördert. Haubsache Jrobheiten und es steckt nischt hinter. Hallo eene Warnung vor dem Souverän, der is nich mehr so doof und jlaubt een jeden, aber wer überzeucht, kommt heut immer noch bei dem Wähler an. Ein eijenes Thema, dat vom Versajen beim Kampf jejen die Arbeitslosigkeit ab­lenkt, haben die Sozialdemokraten noch nicht jefunden. Nun hoffen se uff Inspi­ration im Wahlkampf. Heute lauern de Sozialdemokraten uff Fehler der Kandidatin, de se für eene jrobe Attacke nutzen könnten. Die Je­nossen habm een achtköpfijes Team zur Konkurrenzbeobachtung abjestellt. Ge­leitet wird de Mannschaft vom ehemalijen Juso-Vorsitzenden Benjamin Mikfeld, eenem studierten Soziologen. Mikfeld und seine Mannschaft werten alle öffentlichen Ufftritte Merkels penibel aus. Vielleicht findt sich wat, wat zur Diffamierung taucht. Schon der erste Kanzler der Republik, Konrad Adenauer, war Jrobheiten nich abjeneicht. Im Wahlkampf 1957 warnte er, dit de Politik der SPD „den Unterjang Deutschlands" bedeut. 1961 ver­glich er das SPD-Programm mit „Goeb­bels-Propaganda". Zugleich mahnte er de Wähler, mit eenem Kreuz bei de SPD würden sie nur dem Sowjetführer Nikita Chruschtschow „einen Jefallen tun". So verspottete im Wahlkampf 1980 Wil­ly Brandt den Unionskanzlerkandidaten Franz Josef Strauß als einen „Voralpen-Ajatollah" und bescheinigte ihm, „auf wab­belige, sumpfige Weise rechts" zu sein. Strauß war auch durch solche Anjriffe stigmatisiert. Na warten wa mal ab, wat so de Wähler daraus machen. Icke hab da keen jutes Jefühl. Na warten wa mal ab.
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

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Uff See und vorm Jericht sind wir alle jleich


Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, ob se bevor sie weiter lesen schon mal vorsorchlich eenen Notarztwagen rufen sollten wees icke nich? Jedoch jechliche Diskussion über det verblüffendes Fazit wat Brigitte Koppenhöfer, die vorsitzende Richterin des MANNES MANN Prozesses jleich zu Bejinn des Prozesses erbat. Jilt! Es jing um über 111 Millionen Mark, dee nach da Übernahme von Mannesmann durch Vodafone unter dem Führungspersonal verteilt wurden, es jeht um solche unbescholtene Bürjer wie den ehemaligen Mannesmann-Boss Klaus Esser, den ehemalijen Arbeitnehmer Vertreter im Aufsichtsrat Herrn Klaus Zwickel und den Deutschen Bank Chef Josef Ackermann. Eene naheliegende Frage stellt sich für mich, ob Koppenhöfer und ihre jungen Beisitzer mit ihrer Rechtsausle­jung womöglich daneben lagen. Ein ehemaliger Schwurgerichtsvor­sitzender vermisst in eenem Leserbrief an die „Nürnberger Zeitung" eenen „Auf­schrei der Empörung" über den Spruch der Kollejin und wähnt det Land „auf dem Weje in eine Bananenrepublik". Wat hatten Brigitte Koppenhöfer jesacht?

Zum Beispiel dies: De Prämien für Klaus Esser - 31,5 Millionen Mark - und andere Vorstandsmitglieder seien zwar „aktienrechtlich unzulässich" jewesen, weil se „nich im Unternehmensinteresse" la­jen. Doch strafbar sei deren Jewährung nich, weil de „Pflichtverletzung" der zu­ständigen Aufsichtsratsmitglieder „nicht jravierend" gewesen sei.

DIT IST PLAUSIBEL oder ist es paradox. Det Problem sei nicht, dass de Taten rechtswidrich, aber nicht strafbar jewesen sein sollen, das komme öfter vor. Det Problem sei det Wort „gravierend": „Wenn det Verschenken von zig Millionen jegen det Firmeninteres­se, wie Frau Koppenhöfer selbst sacht, durch ein hochkarätig besetztes Aufsichtsratspräsidium dafür nicht ausreichen soll“, wird det een Markstein der Klassenjustiz. Bei kleenen Leuten muss Pflichtverletzung auch nicht jravierend sein damit sie unnachsichtig verfolgt werden. De Schwammigkeit des Straftatbestands der Untreue, die, jrob jesagt, de Schädigung eines anvertrauten Vermöjens bedeutet. Nirjends steht jenau jeschrieben, wat eener ausfressen muss, um sich ihrer schuldich zu machen. Deshalb gucken Richter jern auf de Kollejen, wie die Recht jesprochen haben. So kommt´s, dass ooch de Rheinländerin Koppenhöfer der SSV Reutlingen een Bejriff ist. Der schwäbische Sportverein hatte sich in den Neunzijern Jahren von eenem Verkehrsbe­trieb sponsern lassen. Doch der tat dat nur, weil dessen Chef dem Vereinspräsidenten zu Jefallen sein wollte. Der Fall landete vorm Bundesjerichtshof (BGH), und der bestätigte die Verurteilung der Sportsfreun­de wejen Untreue. Weil die Bundesrichter aber anerkannten, det Spenden im Unter­nehmensinteresse liejen können, entschie­den sie, de Pflichtverletzung der Verant­wortlichen müsse schon „jravierend" sein, und stellten dafür jleich een paar un­scharfe Kriterijen uff. „SSV Reutlingen" jilt als wichtijer Präzedenzfall für Untreue in eener Aktiengesellschaft - „ist aber in der Abgrenzung von untreuerelevantem Ver­halten sehr unpräzise“. Doch de Richterin Koppenhöfer sah im Fall Mannesmann de BGH-Kriterien nicht erfüllt.

Wenn de beanstande­ten Zahlungen nicht im Interesse des Un­ternehmens sind, wie auch Koppenhöfer findet, lassen sich dann Spenden an eenen Fußballverein überhaupt mit nachträglich jezahlten exorbitanten Prämien vor Spitzenmanager verjleichen? Is de Begründung det Freispruches juristisch haltbar? Eine Pflichtwid­rigkeit als jravierend einzustufen ist nichts anderes als eene reene Wertung, und det lässt sich nur im Einzelfall vornehmen. Den feinen Herren billigte die Richterin „unvermeidbaren Verbotsirrtum" zu - sozusajen de schärfste Form der Ahnungslosigkeit. Der Jrund: Mannesmann hatte ein Jutachten besorjt, dat dee Rechtmäßigkeit der Prämien bestätigte. Icke glob dee Berater­branche jubelt - det verspricht eenen Boom von Präventivjutachten aller Art. Zumal „der BGH bei dee Anerkennung eines unvermeidbaren Verbotsirrtums äußerst restriktiv ist, in der Praxis wird er fast nie­mals anjewandt. Bei gravierenden Pflichtverletzungen, einen unvermeidbaren Verbotsirrtum anzunehmen is für mich Widersinnig. War der Irrtum wirklich unvermeidbar ? Die Staatsanwälte überlie­ßen die rechtliche Bewertung dieser Fakten elejant de ajieren­den Verteidijern. Um nich janz uff valohrenden Posten dazustehen is den Herren Staatsanwälten dann noch in einer langen Erklärung „unhaltbar", „irrele­vant", „rechtsirrig" aufjefallen, so wie die Argumentation der Verteidiger und Richterin war. Dummerweise kam das reichlich spät. Denn die drei Ankläger hatten „nur“ zwölf teils erstklassige Anwälte gegen sich. Zuletzt legten die Verteidiger ein 73-seitiges Gutachten des Kölner Arbeitsrechtlers Ulrich Preis vor. Es sollte belegen, dat dee Prämien an Klaus Esser statthaft waren, ob­wohl dieser keen Anspruch darauf hatte und obendrein det Unternehmen verließ. So führt er det Beispiel einer Witwe an, die 1943 ihren Mann verloren hatte. Weil sie später in Not jeriet, erbat se sich von da Firma ihres Mannes eene kleine Rente, ob­wohl sie darauf keenen Anspruch hatte. Die Firma zahlte, was sie auch durfte, wie det Bundesarbeitsgericht bestätigte.

Die Moral der kleenen Geschichte: Hab icke een Jutachten det für mich spricht, hab icke mich abjesichert und wenn eine Kriegerwitwe Almosen bekommen darf, darf ooch Klaus Esser über 30Millionen kassieren.. Schließlich sind alle Menschen jleich. Zumindest vor dem Jesetz.
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

der extrem vernünftige Herr Krebs

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Wer is hier frustriert ???

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, „De Birne is jeschält“ jetzt endlich! Ach wussten se schon, dat nur in Bayern kluge Wähler leben. Wie sachte eener der Herren doch so schön: „Dee Frustrierten dürfen nich noch mal über Deutschland entscheiden“ oder eener der ooch dazu jehören will “der Osten darf nich noch eenmal entscheiden wer Bundeskanzler wird“. Halt mal, is det nun ne Demokratie wo wa leben und jeder darf nach seinem Jewissen wählen, oder soll jetzt der alimentierte „Kollektiv zwangsproletarisiet verwahrloste Mensch“ im Osten nur dat wählen wat ihm jesacht wird. Ham`se dit nich erst 40 Jahre jeübt und dann als ihnen det zufille wurde damals durch Ihren Dickschädel abjeschaft? Die sind aber jewitzter mit Ihren Dickschädel, jejenüber andere Pantoffelhelden, die machen Abstimmung mit de Füße und traun sich unorganisiert uff de Straße. Die schafften nich nur dee „DDR“ ab für mich, nee ooch die Bundes Republick so wie se war. Die haben also ooch Lebensleistungen die zu achten sind, det is nich nur frech sondern Menschenverachtend wat da so für een Mundgullifu über den jesamt Deutschen Souverän jeschüttet wird. Ick hät ja een Vorschlach, entzieht den Frustrierten doch eenfach det Wahlrecht, det wär doch de Lösung. Ach Herr Stoiber, wat`se villeicht verjessen ham, dee Frustrierten im Osten haben Früher dafür jesorcht dat dee Wahlen für dee Union im Osten jewonnen wurden oder welche Frustrierten meenen see. Die über dee Rejirung frustriert sind wählen doch Sie, mit den besseren Konzepten, oder? Herr Stoiber, wat ooch nich zu verwechseln is, wenn man eene Kiekermannschaft im Aufsichtsrat mit vorsitzt und dee Mannschaft wird uff allen Plätzen jehast ist det bestimmt jut, weil jeder sehen will wie se spielt und vielleicht ooch verliert. Nur in der Politik is es schädlich, wenn die Mannschaft jehast wird. Die Flut, die 2002 ihren politischen Jejner half dee Wahl zu jewinnen war ne Naturkatastrophe, die Flut der Entrüstung is selbstverschuldet und hinterlässt ooch Spuren.

Aber warum auf eenmal so, die Gründe sind doch wohl wo anders zu suchen. Soll da eene jewolte politische Sollbruchstelle erschaffen werden? Oder hat de Union erkannt dat se och keene richtjen Rezepte haben um dee Karre außem Dreck zu ziehen und versuchen dee Wahl mit Absicht zu verlieren. Könnte natürlich ooch wat damit zu tun haben, dat da die „jeliebte Anji“ uff nen Sessel sitzt wo se nach Meenung einiger Herren janich hinjehört! Also de Birne is jeschält.
Na dann.... Ick meen ja man bloß!

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Rechtschreibungsreform

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftje Herr Krebs. Werte Fans und Feinde,et is schon so ne Sache mit de Rechtschreibung und de Demokratie. Erst raufen se sich de Köppe wie wat jeschrieben wern soll oof „Hochdeutsch“ und dann nach X Sitzungen entschließen se sich im Bundestach und Bundesrat einstimmig dat wat de „Experten“ jeraten und für richtich sehn. Da melden sich schon wieda „Experten“ und sind anderer Meenung und schon sind Abstimmumgen die in Jesetzestext jejossen wurden nich mehr so wichtich. Da Frage ick mir nur, ob det mit de Märchensteuer ooch so kommt? Erst schadet se de Konjunktur und dann is se der Motor der allet wieda ins Rechte bringt. Vielleicht halten sich ja ooch een Paar Bundesländer nich drann und wir werden verschont. Ick hoffe nur dat det nich Schule macht in der Rejierung. Oder det hat doch wat jutes, wir ham`s ja mal ooch am eijenen Leib kennen lernen können, ick globe dat nannte man ABM.
Na dann.... Ick meen ja bloß!

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Geniales Steuersystem

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, ick habe von eene genjale Idee für unsa Steuersystem jehört die mir so „richtich jefällt“. Dat„Netzwerk Friedenssteuer" fordert, jeder Bürjer müsse darüber bestimmen dürfen, ob er jewillt is mit seenen Abjaben Rüstung und Militär zu finanzieren. Dee Pazifisten sollten mit een „Nee" antworten dürfen. Det is „Finanzdemokratie." Tja aber warum nur bei dieser Frage? Warum soll nich ooch een radelnder Ökofrik in seener Steuererklärung een „Nee" ankreuzen beim Autobahnbau, nee keen Cent dafür? Warum sollte nich jeden Bürjern ein Verwendungsverbot seines sauer verdienten Steuerjeldes aussprechen, wie z.B. für det kränkelnde Jesundheitsystem? Diese neue Finanzdemokratie würde dazu führen, dat die Bürjer ihr Steuerjelder nur dorthin lenken, wo sie ooch een echten Bedarf sehen und nich in jeder Subventionen, die Dinge nur für weenije bereithalten die davon wat haben. Man würd ja jern mit een Gläschen Schampus oof diese Idee anstoßen, bloss dann is Sektsteuer fällich, erfunden 1902 zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsmarine. Dann is wohl der Vorschlach vom jeschasten Finanzexperten Merz, von na CDU, det mit der Steuererklärung oof nen Bierdeckel doch wat überdenkbares dran. Kann natürlich ooch so jemeent sein Punkt 1) wieviel habm`se verdient?, Punkt 2) bitte überweisen Sie den jesamten Betrag.
Na dann.... Ick meen ja bloß!

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Bewältigungen

Tach allerseits, ick bin`s bloß, der extrem vernünftige Herr Krebs. Werte Fans und Feinde, een Jespenst jeht um in diesem unserem Land - nee nee, ick meene nich den Münteferirich, der nach heimlicher Marx-Lektüre feststellte, det wa im Kapitalismus leben. Man kann den Sprechdurchfall dieses Herren jetrost unter Sonntachsreden verbuchen. Dabei wäre es schon langsam Zeit, mal darüber zu streiten, in welchem Land wir leben, und in welchem wir leben wollen - wozu ooch bestimmt einige Sozialfragen jehören. Aber der Mann und seine Partei wollen nich diskutieren, sie wollen ja Wahlen jewinnen, wat ihnen trotz (besser Wissen) Münte vermutlich nich mal im SPD-Kernland NRW jelingen dürfte. Nee, dit Jespenst, dit ick meene, heißt „Verjangenheitsbewältijung", und da treibt, weil's der Kalender nahelegt, jeder eine andere Sau durchs Dorf. Am meisten stoßen mir diese älteren Herrschaften auf, die heute kummervoll mit den Köpfen wackeln und beklajen, dis Amerikaner und Briten tatsächlich Bomben auf friedliche deutsche Städte jeworfen haben. Also echt: Bloß weil Krieg is, und die arischen Herrenmenschen halb Europa in Schutt und Asche leechten, muß man doch nich gleich zurückschießen! Und dann noch hier im Land, wo hier doch nur freundliche Menschlein... mit ein paar tausend Zwangsarbeitern, die sich nach dem Krieg allesamt für die noble Behandlung bedankt haben, oder? Besonders hübsch hatten es die Arbeiterinnen: Ihre Kinder kamen in een „Heim". Und dort haben dralle, zutiefst deutsche Madels sie dann anständich verhungern lassen. Tja, wo gehobelt wird..... . Außerdem muss et sich doch irgendwie bemerkbar jemacht haben, dis een verschlafenes Land wie das hiesige es immerhin fertich jebracht hat, bis zu 70 Prozent NSDAP zu wählen. Da könnte man schon ins Jrübeln kommen, wer sich hier tatsächlich noch als unschuldiges Opfer fühlen darf. Der Eddersberg hat ja nur Seife hergestellt. Mir is in letzter Zeit ein bißchen viel von deutschem Leid die Rede. Natürlich war die Bombardierung von Dresden oder Hamburg ein Verbrechen, noch dazu een`s, wat nich mal den Kriech verkürzt hat. Aber die, die heute lauthals darüber jammern, verjessen jerne, dass unsere anständigen deutschen Soldaten zuvor ähnliches unter anderem in Rotterdam, Coventry, Warschau, Leningrad oder Stalingrad anjerichtet haben. Natürlich war die massenhafte Vertreibung von Menschen aus ehemals deutschen Gebieten im Osten een Verbrechen, nur soll es zuvor ooch schon erzwungene Völkerwanderungen von Juden, Polen, Kommunisten, Sozialdemokraten, Homosexuellen und vielen anderen jejeben haben. Und dabei sollen sojar manche umjekommen sein. Will sagen: Wer die Folgen beklagt, ohne die Ursachen zu erwähnen, wirkt wirklich sehr glaubwürdig.

Apropos Würde: Anständige deutsche Antifaschisten haben in Lüchow ein Fanal gesetzt und zwei Zeitungsläden per Mahnwache dazu aufjefordert, keene Rechtspostillen wie die , Junge Freiheit" zu verkoofen. Super, Jungs und Mädels, nur wieso eijentlich keen Fackelzuch mit richtjem Trommelwirbel? Nur weil de Nazis damals mit Fackeln durchs Brandenburger Tor...? Werte Antifa, ick unterstelle Euch die besten Absichten. Aber beschwert euch nich, wenn so manchem dabei Ähnlichkeiten zu SA- und SS- Boykott-Aufrufen jejen jüdische Läden einfallen. Und die Parole „Wehret den Anfängen" könnte in dem Zusammenhang sehr leicht jejen euch jewendet werden. Übrigens, wieso sucht ihr euch eigentlich keene echten Jegner? Ihr meent doch nich den Zeitungsmann, oder die paar grenzdebilen Käufer, de keene Jehirnswäsche sonden eene Vakuumspülung hinter sich haben. Ihr meent doch diese Lackaffen, die als Redakteure verkleedet den alten Dreck in neue Worte packen. Ladet die Jungs doch mal een, macht se erkennbar, demaskiert se. Wetten, die kämen sojar? Oder traut ihr euch an solche Herren und ihre Freunde nich ran?
Na dann.... Ick meen ja bloß!

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