Frühstück und Pausensnack:
Die richtige Ernährung macht Kinder leistungsfähiger
Für ein gesundes, ausgewogenes Frühstück im Kreis der Familie fehlt oft die Ruhe. Wenn morgens der Wecker klingelt, beginnt in vielen Familien die Hektik: Die Zeit drängt, denn alle müssen Busse und Bahnen erreichen, um pünktlich zur Arbeit und in die Schule zu kommen. Dennoch sollten Kinder etwas essen und trinken, bevor sie das Haus verlassen. „Morgens sollte ein Frühstück die Reserven neu auffüllen, sonst leiden : Konzentration und Leistungsfähigkeit. Den die Schule ist sozusagen die Arbeit des Kindes. Das gilt besonders für Kinder, denn sie brauchen auch viel Energie fürs Wachsen. Wer Hektik vermeiden möchte, könne den Tisch bereits am Abend decken und vieles vorbereiten. Morgens müssten dann nur noch die frischen Zutaten aus dem Kühlschrank geholt werden. Wecken Sie die Kinder deshalb rechtzeitig, so das es lernt mit seiner Zeit umzugehen.
Das ideale Frühstück?
Es bestehe aus Getreide- und Milchprodukten, frischem Obst oder Gemüse und einem Getränk. Der Getreideanteil kann durch Brot, zuckerfreies Müsli oder Getreideflocken gedeckt werden. Käse als Brotauflage, ein Jogurt, ein Glas Milch oder Kakao versorgen die Kinder mit dem für den Knochenaufbau so wichtigen Kalzium."
Mit gutem Beispiel vorangehen!
„Möchte ihr Kind kein Frühstück essen, so sollten die Eltern es nicht dazu zwingen. Vielleicht können sie es aber dazu überreden, wenigstens ein Glas Milch, Saft oder Kakao zu trinken.
Eltern sollten unbedingt Vorbild sein!
Gehen morgens die Eltern nur hastig mit einer Tasse Kaffee aus dem Haus, wird auch ihr Kind nicht ausgiebig frühstücken. Wer dagegen mit gutem Beispiel voran geht, gewöhnt sein Kinder eher an ein gesünderes Essverhalten.
Frühstück und Pausenmahlzeit :
fällt das Frühstück mager aus, sollte der Pausensnack üppiger sein. Und umgekehrt. In der Pause sollten Kinder das essen, was morgens gefehlt hat, also z.B. Obst oder Jogurt, wenn zu Hause ein Käsebrot oder ein Müsli auf dem Speiseplan stand. Kinder brauchen außerdem viel Flüssigkeit, sie müssen im Verhältnis sogar mehr trinken als Erwachsene. Vergessen Sie daher nicht, auch Getränke mitzugeben. Grundschulkinder sollten pro Tag zirka einen Liter trinken, das entspreche fünf Gläser. Bei körperlicher Aktivität und großer Hitze müsse es noch mehr sein. Pausenbrote sollten Eltern nach den Wünschen und Vorlieben ihres Kindes zubereiten. Tipp : Die Kinder dabei selber bestimmen lassen was sie essen wollen. Damit sinkt das Risiko, dass sie das Pausenbrot unberührt wieder nach Hause bringen oder es gar in der Mülltonne landet. Ganz wichtig: Die Abwechslung. Mit etwas Fantasie gelingt auch Ungeübten die Zubereitung einer appetitlichen Pausenmahlzeit. „Brot lässt sich gut in Dreiecke oder Würfel schneiden, statt immer nur in vier Teile. Brotwürfel kann man in Kombination mit Obst, Gemüse oder Käse auf Spieße stecken. Reine Obstspieße kommen bei Kindern ebenfalls gut an. Kinder freuen sich über eine ansprechende Verpackung ebenso wie Erwachsene. Bunte, verschließbare Frühstücksdosen und Flaschen aus Kunststoff können immer wieder verwendet werden und verursachen keinen Abfall. Ein weiterer Vorteil: Der Inhalt bleibt frisch und wird nicht im Ranzen zerdrückt .
Mittagessen in der Schule
In der Schule wird oft auch ein Mittagessen angeboten. Ist der Zeitabstand relativ groß von Schulende bis zur nächsten Mahlzeit sollte ein Mittagessen genutzt werden. Die Kinder lernen so regelmäßig zu essen und so sind sie in der Lage den Zeitablauf zwischen Arbeit und notwendiger Regeneration zu erkennen.
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