Bürgerfest für Menschenrechte 01./02.09.2006
     
Zum Bürgerfest für Menschenrechte luden die Initiative Spurensuche, die wisowerk   gAG, die „Spitze“, die Brotfabrik und die www.berlin-weissensee.de ein. Den Auftakt bildete eine Lesung mit Lutz Rathenow und Harald Hauswald, die am Freitag um 20:00 Uhr in der Brotfabrik ihren Bild-Text-Band „Gewendet“ vorstellten, in dem Alltagssituationen aus dem Leben in der DDR in Wort und Bild dargestellt wurden. Neben vielen anderen Büchern konnte man auch dieses am Stand der „Bücherkiste“ aus der Gustav-Adolf-Straße erwerben. Um 21:00 Uhr ging es in der „Spitze“ mit der James Blond Band weiter.
Die weiteren Veranstaltungen fanden am Samstag auf dem Caligariplatz statt. Jürgen Breitbarth von der Initiative Spurensuche eröffnete die Veranstaltung mit den Grußworten des Schirmherren, dem Beauftragten für Menschenrechte der Bundesregierung, Günter Nooke.Nachdem Harry Santos um 15:00 Uhr viele Kinder mit seinem Programm verzauberte eroberten diese die Hüpfburg. Ihre Eltern sowie viele andere Gäste des Festes konnten mit Gegrillten und verschiedenen Getränken sowie guter Unterhaltungsmusik von DJ Samson das schöne Wetter genießen.
 

Ab 16:30 Uhr stellten sich die Menschenrechtsorganisationen amnesty international und VOS vor. Unter anderem erzählten auch Jürgen Breitbarth und Dieter Walter von der Initiative Spurensuche über ihre Erfahrungen mit den staatlichen Stellen der DDR. In diesem Zusammenhang konnte man auch einen Gefangenentransporter der Gedenkstätte Hohenschönhausen besichtigen.

 

Gegen 17:30 Uhr zeigte Weißensees Falco seine Falco 4ever-Show. Er unterhielt seine Gäste bis etwa 18:00 Uhr und danach folgte eine Trommel-Show.

Die 2. Buchlesung des Festes fand dann um 20:00 Uhr in der Brotfabrik statt. Es las Utz Rachowsky aus seinem Buch „Red mir nicht von Minnigerode“. Es ist teilweise autobiografisch und er berichtet über einige seiner Kindheitserlebnisse, die teils tragisch oder den Leser auch zum Schmunzeln bringen.

 

Den Abschluss bildete die die Band „Babarste“. Die vier jungen Männer machten gute Stimmung. Es wurde getanzt und mitgesungen bis 22:00 Uhr.

Während das Kinderprogramm und das Konzert zum Abschluss gut besucht waren, waren die Buchlesungen leider schlecht besucht. Leider wissen die Veranstalter nicht warum das so war. Im Forum können Sie Ihre Meinung zum Fest sagen.

 
   
   
   
   
   
   
 
     
 
     
    © jk 09.2006